Chuck CloseChuck Close zeigt Gesichter von Richard, Mark, Francesco, Elizabeth oder Phil. Es sind Freunde, zumindest Leute, die er persnlich kennt, manche sehr prominent. Auf riesigen Leinwnden und ausschlielich nach Fotos malt er die feinsten Details der Physiognomie, Falten, Poren, Narben, Barthaar, Doppelkinn, deutlich wie in einer klinischen Analyse. Die Hyperrealitt seiner Malweise triumphiert dabei manchmal deutlich ber die Vorlage, der Ausdruck des Fotos
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Chuck Close zeigt Gesichter - von Richard, Mark, Francesco, Elizabeth oder Phil. Es sind Freunde, zumindest Leute, die er persönlich kennt, manche sehr prominent. Auf riesigen Leinwänden und ausschließlich nach Fotos malt er die feinsten Details der Physiognomie, Falten, Poren, Narben, Barthaar, Doppelkinn, deutlich wie in einer klinischen Analyse. Die Hyperrealität seiner Malweise triumphiert dabei manchmal deutlich über die Vorlage, der Ausdruck des Fotos selbst wird dagegen blass. In den ausgefeiltesten Techniken des Airbrush, Fingerpainting, Watercolour oder Ölgemäldes entwickelt er seine Porträtkunst vom Fotorealismus der früheren Jahre zur malerischen Umsetzung der Gesichtslandschaften in Auseinandersetzung mit dem Pop-Art- Raster, den er verwandelt bis zum delikaten Muster oder Ornament und im All-over-Prinzip über die Leinwand sich ausbreiten lässt. Der vorliegende Band zeichnet die Entwicklung vom Fotorealismus zum »Porträtkoloristen« mit 40 Arbeiten aus 25 Jahren nach.